Beraten · Planen · Prüfen

Bauwerkserhaltung. Auf einen Blick.

Digitalisierung, Diagnostik und Instandhaltungs­planung – gebündelt für Bauherren, die ihre Substanz langfristig sichern wollen.

NIBIhre Ansprechpartner · 25+ Jahre Bauwerksdiagnose
NIB-Ingenieure vor Ort in der Tiefgarage

Geprüft · Zertifiziert · Vernetzt

  • TÜV Nord
  • IHK
  • RAL Gütezeichen – Planung der Instandhaltung Betonbauwerke
  • Beratender Ingenieur – Mitglied der Ingenieurkammer Niedersachsen
  • GUEP – Gütegemeinschaft Planung der Instandhaltung von Betonbauwerken e.V.
  • LGGHuT (BGIB)
Die Realität

Warum fehlende Struktur teuer wird.

Drei Muster, die wir bei Bauherren immer wieder sehen – und die sich mit klaren Daten vermeiden lassen.

70%ohne Daten
Dokumentiert Datenlücke

Zustand des Bauwerks unbekannt

Ohne strukturierte Bestandsaufnahme bleibt der reale Zustand von Tiefgaragen, Parkdecks und Fassaden unklar. Entscheidungen beruhen auf Vermutungen statt auf Daten.

70 % der Bauwerke ohne aktuelle Bestandsdaten
Sanierungskosten pro m²
Früh erkannt Spät erkannt

Teure Folgekosten durch zu spät erkannte Schäden

Chloride, Karbonatisierung, Risse: kleine Auslöser, die jahrelang unbemerkt arbeiten. Wer zu spät prüft, saniert nicht mehr punktuell – sondern flächig.

Bis zu 5× höhere Sanierungskosten bei später Erkennung
Bauwerkswert über 10 Jahre
Jahr 0Jahr 10
Mit Plan Ohne Plan

Fehlende Instandhaltungsplanung mindert den Wert

Ohne dokumentierte Wartung sinken Verkehrssicherheit, Restnutzungsdauer und Versicherbarkeit. Im Schadensfall fehlt der Nachweis der Verkehrssicherungspflicht.

Haftungsrisiko bei unzureichender Dokumentation

Wir drehen das um – mit digitaler Bestandsaufnahme, Diagnostik und Instandhaltungsplanung aus einer Hand.

Geschäftsführung · Vertrauen durch Reichweite

Ralf Baumgart – das Gesicht der digitalen Bauwerks­diagnose.

Seit über 20 Jahren prägt Ralf Baumgart als geschäfts­führender Gesellschafter die Themen 3D-Scan, Diagnostik und Instandhaltungs­planung. Sein Fachwissen teilt er täglich mit über 15.000 LinkedIn-Followern aus Bau, Industrie und Immobilien­wirtschaft – und hat dort bereits mehr als 100 Fachbeiträge geteilt.

15.000+ Follower20+ Jahre Branchen­erfahrung100+ Fachbeiträge auf LinkedInAktiver Sparrings­partner für Bauherren
„Wer sein Bauwerk wirklich kennt, trifft die richtigen Entscheidungen."
Externe Inhalte blockiert

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Unser Prozess

Von der Bestandsaufnahme bis zur gezielten Instandsetzung.

Vier klare Schritte – damit Sie als Bauherr jederzeit den Überblick behalten.

Schritt 01
Bestand verstehen
Prüfen · Beurteilen · Dokumentieren
Schritt 02
Einordnen & priorisieren
Bewerten · Risiken · Dringlichkeiten
Schritt 03
Planen & entscheiden
Maßnahmen · Strategien · Konzepte
Schritt 04
Umsetzen & überwachen
Steuern · Kontrollieren · Fortschreiben
360° Bauwerksbetrachtung

Ihr Bauwerk. Aus jedem Blickwinkel.

Was Sie gewinnen, wenn Daten, Diagnostik und Planung zusammenlaufen – gebündelt um Ihr Bauwerk, sichtbar aus jeder Perspektive.

Alles aus Stahlbeton
  • Tiefgaragen
  • Parkhäuser
  • Schwimmbäder
  • Militäranlagen
  • Abwasseranlagen
  • Industriebauten
Digitalisierung
Einmal digital erfasst – dauerhaft nutzbar für Planung, Wartung und Betrieb.
Fundierte Prozesse
Verbindet Daten, Prozesse und Menschen zu einer klaren Entscheidungsbasis.
Effizienz
Schnellere Entscheidungen durch zentrale, jederzeit abrufbare Informationen.
Dokumentation
Lückenlose Grundlage zur Nachverfolgung und Beweissicherung.
Nachhaltigkeit
Budgets minimieren, Ressourcen schonen – langfristig denken statt reagieren.
Asset Support
Argumentationshilfe und Präsentationsvorlage für Eigentümer und Gremien.
4,9

Rating

aus 200+ Bewertungen

Höchste Kundenzufriedenheit in allen Fachbereichen.

Bundesweit

Präsenz

im Einsatz für Bauherren

Lokale Expertise vereint mit überregionaler Schlagkraft.

25+ Jahre

Historie

Erfahrung in Bauwerksdiagnose

Vierteljahrhundert Expertise für Ihre Sicherheit.

Sie haben den Schaden. Wir die Lösung.

Vereinbaren Sie eine kostenlose Erstaufnahme oder sprechen Sie direkt mit unserem Team.

NIB Team

Instandsetzungsplanung & Bauwerksdiagnose im Detail

Bauwerksdiagnostik und Instandhaltungsplanung in Hannover und deutschlandweit – ein Überblick über unsere Aufgaben und Messverfahren.

Aufgaben bei der Instandsetzungsplanung

Das NIB übernimmt bei der Instandsetzungsplanung eine Vielzahl von Aufgaben, um eine fachgerechte Sanierung zu gewährleisten. Zu den typischen Aufgaben gehören:

1. Bestandsaufnahme und Zustandserfassung

  • Durchführung von Voruntersuchungen und Schadensanalysen, wie z. B. visuelle Inspektionen, Materialproben und zerstörungsfreie Prüfverfahren (z. B. Ultraschall, Karbonatisierungstiefe).
  • Dokumentation der festgestellten Schäden (z. B. Risse, Abplatzungen, Korrosion der Bewehrung).

2. Schadensbewertung und Ursachenanalyse

  • Analyse der Schadensursachen, z. B. durch Chlorideintrag, Karbonatisierung, Frost-Tau-Wechsel oder mechanische Beanspruchung.
  • Bewertung des Umfangs und der Tragweite der Schäden hinsichtlich der Standsicherheit und Dauerhaftigkeit des Bauwerks.

3. Instandsetzungskonzept

  • Entwicklung eines Konzepts für die Instandsetzung unter Berücksichtigung der Schadensursachen und des Bestands.
  • Auswahl geeigneter Instandsetzungsverfahren (z. B. Oberflächenreparaturen, Korrosionsschutz, Betonersatzverfahren).
  • Definition der Zielsetzungen (z. B. Verlängerung der Nutzungsdauer, Sicherstellung der Tragfähigkeit).

4. Planung der Instandsetzungsmaßnahmen

  • Erstellung der Ausführungsplanung mit detaillierten technischen Zeichnungen, Materialbeschreibungen und Leistungsanforderungen.
  • Festlegung der notwendigen Arbeitsschritte, Materialien und Werkstoffe für die Instandsetzung.
  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für die Ausschreibung der Bauarbeiten.

5. Kostenplanung und Terminierung

  • Erstellung eines Kostenplans für die Instandsetzungsmaßnahmen.
  • Festlegung eines Zeitplans für die Durchführung der Arbeiten, um die Ausführungszeiten zu minimieren und Störungen zu reduzieren.

6. Bauüberwachung und Qualitätssicherung

  • Überwachung der ordnungsgemäßen Ausführung der Instandsetzungsarbeiten vor Ort.
  • Sicherstellung, dass die verwendeten Materialien und Verfahren den Planungsanforderungen entsprechen.
  • Durchführung von Zwischen- und Endabnahmen sowie Dokumentation der Arbeiten.

7. Nachsorge und Monitoring

  • Überwachung des instandgesetzten Bauwerks während der Nutzungsdauer durch regelmäßige Inspektionen.
  • Gegebenenfalls Durchführung von Monitoring-Maßnahmen (z. B. Feuchtigkeitsmessungen, Bewehrungspotentialmessungen) zur Überprüfung der Wirksamkeit der Instandsetzungsmaßnahmen.

Zusammengefasst ist das Ingenieurbüro verantwortlich für die Planung, Koordination, Überwachung und Qualitätssicherung der Instandsetzungsmaßnahmen, um eine nachhaltige und kosteneffiziente Sanierung des Betonbauwerks zu gewährleisten.

Die Potentialfeldmessung

Die Potentialfeldmessung ist ein gängiges Verfahren zur Untersuchung der Korrosionsneigung der Stahlbewehrung in Betonbauwerken. Diese zerstörungsfreie Methode misst die elektrochemischen Potentialunterschiede im Beton, die auf Korrosion der Bewehrung hinweisen können. Hier sind die Schritte zur Durchführung einer Potentialfeldmessung:

1. Vorbereitung der Messung

  • Reinigung der Betonoberfläche: Um präzise Messungen durchzuführen, muss die Oberfläche des Betons von Schmutz, Feuchtigkeit oder Beschichtungen gereinigt werden, die den Messvorgang beeinträchtigen könnten.
  • Freilegung der Bewehrung (optional): In manchen Fällen wird an bestimmten Stellen die Bewehrung freigelegt, um eine direkte elektrische Verbindung herzustellen.

2. Messgeräte und Elektroden

  • Referenzelektrode: In der Regel wird eine Kupfer/Kupfer-Sulfat-Elektrode (Cu/CuSO4) oder eine Silber/Silberchlorid-Elektrode als Referenzelektrode verwendet. Diese wird auf die Betonoberfläche gesetzt, um das Potentialfeld der Bewehrung zu messen.
  • Messgerät: Ein hoch empfindliches Voltmeter oder spezielles Potentialmessgerät wird verwendet, um die Potentialdifferenz zwischen der Bewehrung und der Referenzelektrode zu messen.

3. Referenzelektrode auf der Betonoberfläche bewegen

  • Die Referenzelektrode wird auf verschiedene Punkte der Betonoberfläche gesetzt. Dazu wird oft ein Netz aus Messpunkten auf der Oberfläche des Bauwerks angelegt, z. B. in regelmäßigen Abständen von 50 cm bis 1 m.
  • An jedem Punkt misst das Gerät das Potential zwischen der Referenzelektrode und der Bewehrung.

4. Messung des Potentialfeldes

  • Es wird eine elektrische Verbindung zwischen der Bewehrung (z. B. über eine freigelegte Stelle oder über Erdungspunkte) und dem Messgerät hergestellt.
  • Die Referenzelektrode wird an verschiedenen Stellen des Betons platziert, um die örtlichen Potentialunterschiede zu messen.
  • Die gemessenen Potentialwerte geben Auskunft darüber, ob die Bewehrung in einem bestimmten Bereich eine hohe Korrosionsneigung aufweist.
  • Typische Potentialbereiche:
    • 0 mV bis -200 mV: Sehr geringes Korrosionsrisiko.
    • -200 mV bis -350 mV: Mittleres Korrosionsrisiko.
    • < -350 mV: Hohes Korrosionsrisiko (aktive Korrosion wahrscheinlich).

5. Auswertung der Messergebnisse

  • Die gemessenen Potentiale werden in einem Potentialfeldplan dargestellt, wobei unterschiedliche Farben oder Werte die Korrosionswahrscheinlichkeit anzeigen.
  • Durch die Analyse der Potentialverteilung lässt sich erkennen, welche Bereiche der Bewehrung korrosionsgefährdet sind und wo gegebenenfalls Instandsetzungsmaßnahmen notwendig sind.

6. Faktoren, die die Messung beeinflussen können

  • Feuchtigkeit: Beton, der sehr trocken oder sehr nass ist, kann die Messung verfälschen. Feuchtigkeit beeinflusst den elektrischen Widerstand des Betons.
  • Betonüberdeckung: Dicke Betondeckungen können die gemessenen Werte beeinflussen, da der elektrische Widerstand steigt.
  • Betonkarbonatisierung: Karbonatisierter Beton zeigt oft andere Potentialwerte als nicht karbonatisierter Beton, was bei der Interpretation der Messung berücksichtigt werden muss.

7. Nachbereitung und Interpretation

  • Die Ergebnisse der Messungen werden dokumentiert und analysiert. Bereiche mit niedrigen Potentialwerten deuten auf eine aktive Korrosion der Bewehrung hin.
  • Basierend auf den Messergebnissen kann eine gezielte Instandsetzung des Bauwerks geplant werden, z. B. durch den Einsatz von Kathodischem Korrosionsschutz oder Betonreparaturmaßnahmen.

Zusammengefasst ermöglicht die Potentialfeldmessung eine zerstörungsfreie und kosteneffiziente Untersuchung von Korrosionsprozessen in der Bewehrung von Betonbauwerken. Sie liefert wertvolle Informationen, die zur Planung von Instandsetzungsmaßnahmen genutzt werden können.

Die Betondeckungsmessung

Die Betondeckungsmessung dient dazu, die Dicke der Betonschicht zu ermitteln, die die Bewehrung (Stahlarmierung) in einem Betonbauwerk überdeckt. Diese Messung ist entscheidend, um die Qualität des Bauwerks in Bezug auf den Schutz der Bewehrung vor Korrosion und mechanischen Einflüssen zu bewerten. Es gibt mehrere Verfahren zur Durchführung dieser Messung, die je nach Anlass und Zielsetzung eingesetzt werden.

Anlässe für eine Betondeckungsmessung

1. Qualitätskontrolle bei Neubauten

  • Nach Fertigstellung eines Betonbauteils wird geprüft, ob die geplante Betondeckung eingehalten wurde. Eine ausreichende Betondeckung ist wichtig, um den Korrosionsschutz der Bewehrung und die Brandsicherheit zu gewährleisten.

2. Untersuchung im Rahmen von Instandsetzungen

  • Bei älteren Bauwerken wird die Betondeckung geprüft, um zu beurteilen, ob die Bewehrung ausreichend geschützt ist. Eine unzureichende Betondeckung kann zu Korrosion führen, insbesondere bei erhöhter Karbonatisierung oder Chloridbelastung.

3. Überprüfung von Bestandsbauwerken

  • Bei Inspektionen von Bestandsbauwerken, etwa im Rahmen der Bauwerksüberwachung, wird die Betondeckung gemessen, um den aktuellen Zustand des Korrosionsschutzes der Bewehrung zu bewerten.

4. Ermittlung von Schäden durch Karbonatisierung oder Chloride

  • Wenn die Betondeckung nicht ausreichend ist, kann die Karbonatisierung bis zur Bewehrung vorgedrungen sein, oder Chloride können die Korrosionsschutzschicht der Bewehrung beeinträchtigen. Eine Messung dient hier zur Ursachenanalyse.

Verfahren zur Betondeckungsmessung

1. Elektromagnetische Verfahren (z. B. Ferroscan)

  • Hierbei wird ein elektromagnetisches Messgerät verwendet, das die Position und Tiefe der Bewehrung in Beton auf nicht-destruktive Weise ermittelt.
  • Funktionsweise: Das Gerät erzeugt ein Magnetfeld, das von der Bewehrung beeinflusst wird. Durch die Veränderung dieses Feldes kann das Gerät die Position der Bewehrung und die Dicke der Betondeckung bestimmen.
  • Durchführung: Das Gerät wird über die Betonoberfläche geführt, oft wird eine Netzstruktur (Raster) festgelegt, in der regelmäßig Messungen durchgeführt werden. Das Ergebnis zeigt die Position der Bewehrung sowie die Dicke der Betonschicht darüber.
  • Anwendung: Dieses Verfahren wird häufig bei Inspektionen und Qualitätskontrollen eingesetzt, da es zerstörungsfrei ist und schnell Ergebnisse liefert.

2. Ultraschallverfahren

  • Ultraschallmessungen können ebenfalls zur Bestimmung der Betondeckung eingesetzt werden. Dabei wird ein Ultraschallsignal durch den Beton gesendet und die Zeit gemessen, die das Signal benötigt, um von der Bewehrung reflektiert zu werden.
  • Anwendung: Weniger gebräuchlich für Betondeckungsmessungen, da elektromagnetische Verfahren in der Regel schneller und zuverlässiger sind.

3. Zerstörende Verfahren

  • In einigen Fällen werden zerstörende Verfahren angewendet, z. B. durch Bohrungen oder Freilegung der Bewehrung, um die Betondeckung manuell zu messen. Dies geschieht vor allem bei Bauwerken, bei denen besonders präzise oder tiefere Messungen notwendig sind.
  • Anwendung: Wird eher selten und nur an ausgewählten Stellen eingesetzt, da es zeitaufwendig ist und den Beton beschädigt.

Bedeutung der Betondeckung

Die Betondeckung hat eine zentrale Rolle für den langfristigen Schutz der Bewehrung in Betonbauwerken. Eine zu geringe Betondeckung kann zu folgenden Problemen führen:

  • Korrosion der Bewehrung: Eine dünne Betonschicht bietet der Bewehrung nur unzureichenden Schutz vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und aggressiven Substanzen (z. B. Chloride aus Tausalzen).
  • Verminderte Tragfähigkeit: Korrodierte Bewehrung verliert ihre Tragfähigkeit, was die Stabilität und Sicherheit des Bauwerks gefährden kann.
  • Karbonatisierung: Eine ausreichende Betondeckung verzögert die Karbonatisierung des Betons, bei der der pH-Wert sinkt und der Korrosionsschutz der Bewehrung verloren geht.

Insgesamt stellt die Betondeckungsmessung ein wichtiges Instrument dar, um den Zustand von Betonbauwerken zu bewerten und die dauerhafte Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.